Saisonvorbereitungs-Training der Mannschaftsspielerinnen am 30.8.2012

Gut besucht und leicht verspätet begann das Saisonvorbereitungs-Training für die Mannschaftsspielerinnen. Nach einer schweißtreibenden Einspielphase, in der die eine oder andere Teilnehmerin schon einen kleinen Abstecher zum Wasser-und-Knabberzeux-Buffet machte, ging es mit Theorie weiter. Zum Thema Material wurde angeregt nachgefragt, so dass für die nächste praktische Einheit, taktische Übungen, die Zeit etwas verkürzt werden musste. Im letzten Block, Wettkampf(-nahes-)training, gab es im theoretischen Teil Tipps für typische konkrete Probleme, zum Beispiel, wie frau störende Gedanken abschalten kann, indem stattdessen konstruktive Pläne für die nächsten Ballwechsel gefasst werden. Im praktischen Teil waren natürlich Wettkampf-Übungen angesagt, auf die sich alle gern einließen. Um kurz nach Neun beendeten wir das Training redlich erschöpft.

Der Trainer stand noch für ein kurzes Interview zur Verfügung:

Was ist das Besondere an einem speziellen Damentraining?
Paul: Das Damentraining unterscheidet sich in erster Linie in der Atmosphäre. Obwohl alle Übungen auf das moderne TT zugeschnitten sind, werden besonders die geselligen und gemeinschaftlichen Aspekt betont.

Gibt es Inhalte, die typischerweise bei einem einzelnen Training zur Saisonvorbereitung besonders wichtig sind?
Paul: Gerade zu Saisonbeginn ist es wichtig, wieder ein Gefühl für den Wettkampf zu entwickeln. Systematische Übungen zum Aufschlag-Rückschlag-Spiel und zur Spieleröffnung geben einem Sicherheit für die ersten Sätze im Ligaspielbetrieb.

Wenn ich zur Saisonvorbereitung nur sehr wenig Zeit habe, worauf sollte ich mich konzentrieren?
Paul: Besonders wichtig ist es, seinen Spielrhythmus und den "Touch" für den Ball zu finden. Einfache kombinierte Übungen helfen dabei sehr. Zur Spielvorbereitung gehört es auch, sich Gedanken über den eigenen Spielaufbau zu machen, und das möglichst, bevor man in die Box geht.

Was macht dir an solchen -von der regelmäßigen Trainingssituation losgelösten- Sondertrainings-Einsätzen Spaß?
Paul: Bei diesen Sondertrainings-Einsätzen können die Spieler/innen mitwirken und aufzeigen, welche Schwerpunkte für sie wichtig sind oder im regulären Betrieb vernachlässigt werden. Man lässt sich auch deshalb schnell von der Motivation der Spieler/innen anstecken.

Ist es nicht so, dass es hauptsächlich Arbeit macht?
Paul: Die Vorbereitung ist sicherlich etwas aufwändiger. Die Spieler/innen sind aber wesentlich motivierter. Wenn Spieler/innen "ihre" Trainigsinhalte in den Wettkämpfen umsetzen, freut man sich gemeinsam über die kleinen und großen Erfolge.

Bist du bereit, weitere Spezialtrainingseinheiten vorzubereiten? Welche Themen wären da besonders wichtig?
Paul: Gerne bereite ich auch weitere Sondertrainings-Einsätze vor. Viele Themen, die von Seiten der Spieler/innen vorgeschlagen werden, komplettieren den üblichen Trainingsbetrieb. Ich bin gespannt auf die zukünftig gewünschten Schwerpunkte.