Abschlussbericht der 1. Herren-Mannschaft

Bezirksklasse 2016/17 - Der Untergang der sieben Weltwunder (der Antike)

Nachdem der heiß ersehnte Aufstieg in die Antikenklasse geglückt war, hatten sich die sieben Weltwunder eigens versammelt, um den Klassenerhalt zu sichern. Mit den Weltwundern ist das jedoch so eine Sache, der Zahn der Zeit nagt auch an diesen und nur wenig überdauert.

So ist unser Koloss von Rhodos zwar nicht ins Meer gestürzt, war aber (völlig verständlich) ob der beruflichen Verpflichtungen ebenso wenig gesehen, wie das Original.

Leider hingen auch in den (hängenden) Gärten der Semiramis alle Blumenköpfe nach unten, so dass auf unser zweites Weltwunder schon nach der Hälfte der Vorrunde verzichtet werden musste – wir senden die besten Genesungswünsche nach "Schläbylon".

Olympisches hatte sich unsere Zeusstatue des Phidias vorgenommen. Eine ausgeglichene Bilanz im oberen Paarkreuz sollte her. Auch wenn es nicht ganz gereicht hat, können wir unseren Zeus beruhigt ins Auslandssemester entlassen. Götterväter "klappern" zu Recht nicht nur Tischtennis.

Unser Grab des Mausolos machte seinem Namen alle Ehre, die Konstanz des ewig Ruhenden gewinnt keine Schlacht – zwei Siege in 7 Punktspielen sind zu wenig. Das nächste Mal "soll er" mehr. Der Pott wird zur Wiedergeburt beitragen.

Für das Leuchten sorgte der "Pharos von Ronaldria". Hätten die Ägypter einen solchen Vorhandtopspin gehabt, die Pharaonen gäbe es heut noch. Glückwunsch zur tollen Bilanz und das überwiegend im zweiten Paarkreuz!

Alles war, ewig wird: unsere Pyramiden von Gizeh überdauern – auch den Untergang der Weltwunder, denn mit langen Noppen "eiflert" man so einige Räuber ins Grab.

Gut, dass es den Tempel der Artemis gibt, nicht nur sportlich, sondern auch menschlich und nicht zuletzt organisatorisch werden die Fäden hier zusammengehalten. Bye the way - die "Malower Tempelfeste" sind legendär.

Wir danken natürlich ganz besonders den neuen Weltwundern. Die "Siemesische Mauer", unser "Volosseum" und nicht zuletzt das "Taj Barthol" haben die Antikenliga verstärkt.

Auch den Weltwundern der Moderne soll herzlich und gebührend gehuldigt werden. "AS Tower", "Empire State Schneider" und "Felix Golden Gate" suchen ihresgleichen.

Leider hat der Zahn der Zeit doch zu sehr gewütet, sodass die sieben Weltwunder der Antike sich zur Generalsanierung vorzeitig zurückziehen. Ich bin mir aber sicher, dass zumindest die Geschichtsbücher spätestens im Sommer geöffnet werden und alle Weltwunder (die antiken, die neuen und die modernen) wieder beim Tempel der Artemis zusammenkommen.

27.11.2016 Tom Karl Soller

Gegen Meteor am 25. November 2016













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