Nachbericht zu SONAH 2018
Nachwort zu SONAH 2017
Epilog zu SONAH 2016
Prolog zum zweiten SONAH
Epilog zu SONAH 2015
Prolog zu SONAH, dem 7. Einladungsturnier des TTC Südost
Bericht zum 6. Einladungsturnier des TTC Südost
Nachbericht zum 5. Einladungsturnier des TTC Südost
Vorwort zum 5. Einladungsturnier des TTC Südost
Nachbetrachtung zum 4. Einladungsturnier des TTC Südost
Ankündigung zum 4. Einladungsturnier des TTC Südost
Nachbericht zum 3. Einladungsturnier des TTC Südost
Vorankündigung zum 3. Einladungsturnier des TTC Südost
Bericht vom 2. Einladungsturnier des TTC Südost
Vorwort zum 2. Einladungsturnier des TTC Südost
Nachbetrachtung zum 1. Einladungsturnier des TTC Südost
 


Jubiläum!

Zehn Turniere! Man, wie ist die Zeit so schnell vergangen? Wir haben doch gestern erst angefangen und jetzt sind wir schon beim Jubiläum.

Unsere Jubiläumsauflage hatte aber tatsächlich alles, was wir uns vor 10 Jahren auf die Fahnen geschrieben hatten: Ein Teilnehmerfeld gefüllt mit Freunden, deren Freunden und Freunden von Freundesfreunden. Und das alles in freundlicher Atmosphäre. Wie immer klassenübergreifend, miteinander und fair, ein Traum. Vielen Dank an euch alle, dass ihr da wart.

Nach zwei Jahren bei den Südringern, konnten wir in diesem Jahr die Rückkehr in die Brauerfestung feiern. Einfach die perfekte Location für ein Turnier wie unseres. Dank Firat lief das Beantragen, Übergeben und Gewähren wieder einmal völlig problemlos und hürdenfrei. Es kann manchmal so einfach sein, jedenfalls woanders.

Einzig die Wetterfee (wahlweise der Wettergott), meinte es etwas zu gut mit uns Hallensportlern.

Speziell am Samstag kämpften die Teilnehmer nicht nur mit dem Modus und ihren Kontrahenten, nein, der stärkste Gegner an diesem Tag war zweifelsohne der große Celsius Maximus.

Vorteil: Zum Warmmachen brauchte man an diesem Tag einfach nur zu existieren. Nachteil: Existierte man, wurde einem ohne weiteres Zutun zu warm. Ein Teufelskreis.

Diesen Widrigkeiten zum Trotz fanden sich fast 32 Teams zur morgendlichen Ansprache versammelt in der Brauerfestung ein. Nach der üblichen, ja schon traditionellen, Verzögerung starteten wir gegen Viertel vor elf mit der erste Runde.

Zirka 12 Stunden, 459 Liter Apfelschorle und  neunmal Zwischenduschen später standen die sportlichen Sieger des Samstages fest. Sportlich, weil alle, die diesen ersten Turniertag überlebten, irgendwie Sieger waren.

Knapp in der Vorschlussrunde mussten sich die Teams Dennis Westphal/Veronica Buckina (Meteor) und Wolfgang Siemen/Alfred Liere (TTC Südost) mit Bronze begnügen. Als letzte unter die Dusche kamen an diesem Tag die Zweitplatzierten Andreas Salm (TTC Südost) und Jens Krämer (SC Eintracht) sowie die strahlenden und verdienten Sieger unserer Jubiläumsauflage Claudia Hildebrandt und Wassim El-Jamal vom TTC Neukölln. Mit einer Zwischenniederlage auf ihrem Weg ins Finale mussten die beiden sogar den längeren Weg über die Extrarunde nehmen, um am Ende den 1. Platz zu belegen. Respekt. Nicht von dieser Welt war auch Wolfgang, welcher sich mit 59 gespielten Sätzen im Glutofen Brauerfestung den Titel des Marathon-Mannes an Turniertag eins sicherte.

Der zweite Tag wurde traditionell den Solohelden und den Fundopplern gewidmet. Im Einzel, der Prostrunde und der berühmten Desperado-Klasse kam es zu vielen spannenden Duellen mit nicht selten unvorhergesehenen Ergebnissen. Es gab sogar eine (wenn auch unschöne) Premiere bei uns: Drei Stunden vor Turnierende hatten wir kein Pils mehr an Tisch 17. Und das trotz nicht vollem, ähhem... also trotz nicht vollzähligen Teilnehmerfeldes.

Als gute Gastgeber schieden die beiden im Feld verbliebenen Südostler Rita und Wolfgang rechtzeitig im Halbfinale aus und überließen damit den beiden Michaels den Kampf um die Krone des besten Solisten an diesem Tage.

Die Kondition besiegte im Finale die Erfahrung. Aber Michael Pollow zeigte sich trotz der Niederlage im letzten Spiel des Tages als glücklicher Zweiter. Im zehnten Jahr im Finale zu stehen, ist schon ein sehr gutes Timing. Der andere Michael, der Friedrichshainer Michael Belger, weiß bereits seit 2015, wie man in der Arena Brauerfestung überlebt. Nach Teamgold drei Jahre zuvor sicherte er sich das glänzendste Edelmetall diesmal im Alleingang. Chapeau!

Zeitgleich ging es auch in der Prostrunde in die Entscheidungen. Ein Michael war auch hier noch im Rennen: der Funk. Und dass der Spandauer in nahezu allen Trinkspielen Legendenstatus hat, sollte sich auch in diesem Jahr erneut beweisen. Das dritte Mal in Folge (!) auf dem Treppchen der Prostrunde. Wer hier noch an Zufall glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen. Ebenfalls im Halbfinale: Yüksel aus – ihr werdet es schon erraten haben – Spandau, genau. Selbst die größter Zweifler kausaler Zusammenhänge hatten an dieser Stelle längst alle Unschuldsvermutungen über Bord geworfen. Die Prostrunde genießt in den Berliner Vororten einfach einen höheren Stellenwert.

Beide Herren unterlagen allerdings knapp in der Vorschlussrunde und mussten sich mit Platz 3 biergnügen. Dass Spandau trotzdem im Finale vertreten war, ist Ehrensache. Sandra hielt die Fahne der Borussen nach oben und belegte nach hartem Kampf um den goldenen Kronkorken letztlich Platz zwei. Sieger der Prostrunde 2018 wurde Wassim El-Jamal. Nachdem er der Turnierleitung quasi seit 8 Uhr morgens erzählte, dass heute „überhaupt nichts geht“, ist er komischerweise doch immer noch mit Schläger in der Hand vertreten, wenn die Zähltafeln zum Einsatz kommen. Glückwunsch an unseren Dauerbrenner.

Selbstverständlich fand sich Wassim später auch noch auf dem Podium der Desperado-Klasse wieder. Zusammen mit Partnerin Claudia schrieb er sich damit auch am zweiten Turniertag in die Siegerlisten ein. Einzelfinalist Michael schaffte es mit seinem langjährigen Partner Carl ebenfalls auf Platz 3 und nur knapp an der Marathon-Wertung vorbei. Diese Sonderprämie sicherte sich Sandra (44 Sätze), welche im Einzel wie auch in der Desperado-Klasse jeweils das Finale erreichte. Zusammen mit Anna aus Neukölln wurde der zweite Platz erworfen und errungen. Stefan Fricke vollbrachte das Kunststück, im dritten Jahr in Folge jeweils die Top 3 zu erreichen. Nach Gold 2016 an der Seite von Tobi Schneider und Silber im Vorjahr mit Koray Kaman wurde es in diesem Jahr erneut Platz 1. Diesmal unterstützt von Partner Oldrich Lejcek. Olè!

Nach einer schönen Ehrung aller Sieger und gegenseitiger Lobhudelei mit unseren famosen Gästen ging es ans Abbauen. Hier ein RIESENDANK an alle Helfer. Wahnsinn, neuer Rekord. Und das nach so einem Wochenende. Falls ihr irgendwann mal zwei Stunden Zeit habt, es gibt da so einen Flughafen….

Mit einigen Gästen ging es anschließend noch in eine nahegelegene Lokalität zum gemeinsamen Verzehr gekühlter (!) Sportgetränke und nettem Plausch.

Wir hoffen, es hat euch allen noch einmal genau so viel Freude bereitet wie uns und wünschen euch einen tollen, heißen und laaaaaaaaaangen Sommer.

Euer Team SONAH



Das SONAH 2017 ist vorbei.

Guckt man nüchternen Blickes nur auf die Siegerlisten, haben wir in diesem Jahr die ersten offiziellen Festspiele des KSF Anadol-Umut ausgerichtet.

Aber natürlich erzählen Ergebnisse nie die ganze Geschichte eines Turniers. Schon gar nicht eines wie dem unsrigen.

Auf unserer internen ewigen Wunschliste konnte in diesem Jahr ein weiterer Punkt abgehakt werden:

Erstmalig innerhalb von neun Jahren hat das TT-Universum eine Lücke im Raum-Zeit-Kontinuum entstehen lassen, welche es uns möglich machte, Sebastian Bosse in Fleisch und Blut im Teilnehmerfeld begrüßen zu können. Wahnsinn! Fertigstellung des Willy-Brandt-Flughafens, Gewinn der Champions-League durch den 1. FC Köln, Ma Long steigt auf einen Antitopspin Belag auf der Vorhand um – vieles wurde im Vorfeld als wahrscheinlicher angesehen. Umso schöner, dass Sebastian den Weg zu uns fand.

Natürlich gibt es auf unserer Wunschliste auch noch einige Punkte, die wir weiter entschlossen verfolgen. Anton endlich mal aus der Gruppe kriegen, keine Absage in der Nacht vor dem Turnier bekommen, eigene Stühle für Dennis Walther und Michael Funk mit super Blick auf die Turnierleitung vom anderen Ende der Halle etc. etc. Ihr seht, es gibt noch viel zu tun, aber wir bleiben dran. Versprochen!

Sehr gefreut hat uns auch die Erstteilnahme der nicht verwandten oder verschwägerten Herren Pfeiffer vom Steglitzer TTK, welche in den letzten Jahrzehnten wahrscheinlich schon mal gegen alle Südostler in unterschiedlichen Ligen gespielt haben. Gleich beim ersten Mal auf Anhieb aufs Treppchen. Starke Leistung. Toll das ihr da wart – kommt wieder!

Überhaupt war das Teilnehmerfeld in diesem Jahr wieder bunt gemischt. Junge und Junggebliebene, Damen und Herren, Nichtberliner, das Feld hatte mal wieder alles zu bieten. Leider haben wir auch ein paar altbekannte Gesichter in diesem Jahr schmerzlich vermisst, aber den "goldenen" Termin, der für alle passt, den gibt es halt nicht.

Am Samstag setzten sich mit Katrin und Katja zwei Damen die Krone im Team-Wettbewerb auf. In der vergangenen Saison trugen beide noch das Trikot des TTC Südost. Zur Erinnerung an uns hatten beide anscheinend beschlossen, sich noch Pokale und Verpflegung auf ihrem Weg zum neuen Verein mitzunehmen.

Am Sonntag sicherten sich Dominik von Anadolu und Adrian vom SC Eintracht Berlin die Titel der besten Solisten. Zweite wurden Sebastian Siegler (ebenfalls Anadolu) und Yannick Kudiabor (Lichtenrade). Einen kurzen Schreckmoment gab es, als Thomas Bowe während seines Halbfinals gegen Sebastian umknickte. Aussichtsreich mit 2:0 in Führung liegend, musste er leider sein Spiel abgeben und unter die Dusche humpeln. Wir wünschen an dieser Stelle alles Gute für dich, Thomas!

Nach der Siegerehrung zeigten unsere Gäste wieder, warum sie jedes Jahr erneut eingeladen werden:
Mehr als ein Dutzend Helfer bewerkstelligten zusammen mit uns den Abbau in neuer Rekordzeit, sodass wir sogar noch etwas früher als erwartet aus der Halle kamen.

Beim benachbarten Inder saßen wir noch ein paar Stunden in großer Runde zusammen und ließen das Turnier nochmal Revue passieren.

Uns hat es jedenfalls wieder mächtig viel Spaß gemacht und wir hoffen, dass es euch genauso erging.

Schon jetzt freuen wir uns riesig auf unser Jubiläum im nächsten Jahr und zählen erneut auf euch!

Nun aber euch allen erstmal einen schönen Sommer und einen erfolgreichen Saisonbeginn im Anschluss.



Wir sehen uns zum SONAH 2018!

Team SONAH

Was waren das für zwei tolle Tage!

Genau jetzt wissen wir wieder, warum wir uns das Ganze jedes Jahr aufs Neue "antun": Weil es einfach Spaß macht, mit so vielen netten Gästen bei schönem Wetter in unschlagbar familiärer Atmosphäre Zeit zu teilen. Beide Tage an diesem Wochenende waren vollgepackt mit spannenden Duellen, heißen Temperaturen, kühlen Getränken und noch cooleren Gästen.

Am Samstag gab es sogar eine Premiere. Zum ersten Mal in der Geschichte des Turniers, trat das Feld komplett an. Kein Startplatz wurde ausgelassen oder erlag einer Last-Minute-Absage. Das ist selten und wir haben uns nicht wenig darüber gefreut.

Nach einem ereignisreichen Tag mit Dutzenden von Thrillern setzte sich in den späten Abendstunden dann mit Anna Deniz und Stefan Klenke eine Kombination durch, die man so nicht unbedingt im Vorfeld im Finale erwartet hätte. Immerhin haben beide "nur" offen gemeldet und wurden erst durch das Schicksal der SONAH-Partnervermittlung am Tisch vereint. Anna war den Samstag über nahezu unbezwingbar und zeigte sich in blendender Spiellaune. Traumhafter Schussquote und Mut zum Angriff - somit gelang es fast keinem Gegenüber an diesem Tag, sie in ernste Bedrängnis zu bringen. Mit Stefan als konstanten Ruhepol an der Seite, bildeten sie zusammen auch ein harmonierendes Paar im Doppel, was letztlich bei einem Team-Wettbewerb immer das Zünglein an der Waage ist.

Im Gegensatz zu Anna mochte es Stefan an diesem Tag auch ein wenig spannender und spielte eher regelmäßig als selten knackige Fünfer, was ihm am Ende auch den Titel des Marathon-Manns mit 70 gewerteten Sätzen einbrachte. Respekt!

Dass der sportgespickte Hallentag in tropischen Verhältnissen nicht spurlos an unseren Gästen vorbei ging, zeigte der Sonntag Morgen, an dem ein paar Startplätze nicht mehr in Anspruch genommen wurden. Obwohl es auch am Sonntag wieder recht unkühl in der Arena war, gaben alle wieder mächtig Vollgas in den drei Konkurrenzen. Karten wurden gezogen, zerrissen, verteufelt und geliebt. Genauso haben wir uns das vorgestellt.

Vor allem der Start der Desperado-Klasse gegen Mittag ließ den Lachlärm in der Halle ruckartig noch weiter nach oben dezibilisieren. Egal ob Sieg oder Niederlage   Desperado macht einfach Spaß. Mit Tobias Schneider und Stefan Fricke sicherten sich am Ende des Tages zwei Heimspieler von Anadolu den Titel in der Desperado-Klasse 2016.

In Finale der Prostrunde wurde es dann laut. Richtig laut. Dies lag allerdings nicht am Auslass von Musik aus unseren Boxen, sondern am Einlass der Spandauer Sportfreunde in unsere Halle. Während der gemeine Spandexer-Borusse sich nach uralter Tradition auf einem Turnier zunächst sein natürliches Revier absteckt (Bernsteinzimmer oder Bierstand, je nachdem was verfügbar ist) und nur in absoluten Extremsituationen (8. Aufruf, leeres Glas, Happy-Hour an Tisch 17) wieder von dort zu entfernen ist, fand sich zu diesem Match gleich die komplette vorstädtische Kohorte zum Anfeuern, Ausschimpfen und Einstampfen aller Finalisten in der Halle ein. In einem ansehnlichen Spiel mit vielen langen und umkämpften Ballwechseln triumphierte am Ende Michael Belger von der SSV F-Hain knapp über den Spandauer Ping-Pong-Paten Michael Funk.

An Tisch 1, im Finale der Hauptrunde, standen sich Kerstin Maaß, ebenfalls von der SSV und Fidel Bartholdy von TTC Südost gegenüber. Mit einem 4-Punkte-Vorteil ausgestattet, ging Kerstin bis zur Hälfte des Matches entschlossen zur Sache und nahm den ein oder anderen Fehlschuss in Kauf. Nach zahlreichen vergebenen Matchbällen kam dann die Wende. Fidel wurde immer sicherer und Kerstin schwanden die Kräfte im Eiltempo. Mit 4:3 setzte sich also mal wieder ein Spieler des Turnierausrichters im Einzel durch. Lang ist's her.

Kerstin war aber auch über Platz 2 sichtlich zufrieden und schmückte sich neben Pokal und Urkunde auch gleich noch mit dem Titel der Marathon-Frau an Turniertag 2.

Nach der herzergreifenden Lobhudelei an die Finalisten des Sonntages ging es dann auch sofort an die Säuberung des Tatortes. Ganz viel Lob an dieser Stelle an die zahlreichen Helfer. Mit eurer Hilfe haben wir den Abbau in schlanken 90 Minuten realisiert, was wir sonst nie geschafft hätten. Ihr seid super!

Zum Turnierausklang fand sich dann noch eine große Menge Beteiligter beim benachbarten Inder ein, wo man gemeinsam mit dem Orga-Team auf die letzten zwei Tage anstieß und sich schon wieder aufs nächste Jahr gefreut wurde.

Bleibt uns treu, wir tun das gleiche mit euch.

Bis nächstes Jahr.

Euer Team SONAH

Willkommen

Es ist wieder SONAH-Zeit. Die Saison ist zu Ende, die Relegationen sind durch und die Sommerferien stehen vor der Tür. Genau der passende Zeitpunkt, die TT-Saison 2015/2016 noch mit einem richtigen Turnierjuwel abzuschließen.

Anfang Juni erwarten wir euch in diesem Jahr in der Halle des BSC Eintracht Südring, in der Gneisenaustr. 39 Ecke Baerwaldstr. 34/35, zu zwei Tagen voller Spaß, Tischtennis und Miteinander.

Wie immer werdet ihr bei uns nicht in verschiedene Leistungsklassen unterteilt. Damit es trotzdem fair zugeht und die vermeintlich Besseren nicht im Auto-Pilot-Modus in Richtung Finale davon fliegen, greift natürlich auch in diesem Jahr wieder unser Vorgabesystem in allen Klassen tatkräftig ins Turniergeschehen ein.

Team-Cup, Einzel und DESPERADO-Klasse warten wieder auf eure rege Teilnahme. Solltet ihr noch nie beim SONAH mitgespielt haben, so lest euch die Informationen, die ihr auf dieser Homepage findet, bitte aufmerksam durch. Das Glück ist bekanntlich ja mit den Vorbereiteten.

Solltet ihr bereits ein Ticket von uns erhalten haben, zögert nicht zu lange mit eurer Anmeldung. Wie in der Vergangenheit verfügen wir auch in diesem Jahr wieder nur über limitierte Startplätze.

Seid ihr über Umwege auf uns aufmerksam geworden und würdet gerne mittun: nichts ist unmöglich.

Schreib uns einfach eine kurze E-Mail und wir werden versuchen, dir deine Teilnahme zu ermöglichen.
Bitte habe jedoch Verständnis dafür, dass geladene Gäste Vorfahrt haben, da es sich beim SONAH um ein Einladungsturnier mit persönlich ausgesuchten Teilnehmerinnen handelt.

Solltet ihr noch Fragen zu unserem Turnier, einem Modus im Speziellen oder etwas anderem haben – immer her damit. Wir sind für euch da und werden wieder alles daran setzen euch eine schöne Zeit mit uns zu garantieren.

Bleibt am Ball, wir freuen uns auf euch.

Team SONAH

TTC Südost Berlin





Das erste Mal

ist immer was Besonderes. So war es auch in diesem Jahr bei der ersten Auflage von SONAH.

Jetzt wissen wir, dass der gründliche Facelift unseres Einladungsturniers, inklusive geänderter Spielmodi und weiteren Neuerungen, der Spielfreude nicht geschadet hat.

Volle Felder, lachende Gesichter, wenig Wartezeiten und eine durchweg ausgelassene Atmosphäre an beiden Turniertagen. So geht Tischtennis – wenn wir es machen ;-)

Natürlich wäre das alles ohne die Hilfe der Brauer nicht möglich gewesen. Firat & Friends haben es uns hier wirklich einfach gemacht, unser Bestes zu geben. Schnittloser kann man keinen Aufschlag in die Vorhand serviert bekommen, um mal eine TT-Metapher zu verwenden.

So wurde die berühmte Brauerfestung in diesem Jahr für zwei Tage zum Chalet-SONAH.

Am Samstag ging es dann gleich wild zur Sache. Es war Paarungszeit in Prenzlberg. Aus Gründen sportiver Sittsamkeit und der gewollten Konsolidierung des Jugendschutzes bei uns allerdings mit "Team-Cup" in eine neutralere Worthülse gepresst.

Nur ganz knapp schrammten wir hier an der möglichen Vollzähligkeit vorbei und gingen mit 31 von 32 möglichen Teams ins Rennen. Viele neue Gesichter ergänzten in diesem Jahr die Reihe unserer Stammgäste. Wie so oft kamen unsere Freunde aus allen Ecken zu uns. Bayern, Schweiz, Frankreich und Spandau waren nur ein paar der entlegenen Ursprungsorte unserer Gästeschar. VIELEN DANK, dass ihr den Weg immer wieder auf euch nehmt, ihr seid Klasse!

Erstmalig konnten in diesem Jahr auch amtierende Weltmeister bei uns begrüßt, bestaunt und bespielt werden. Die Gebrüder Große aus Niedersachsen folgten unserem Ruf und waren eine weitere Bereicherung für unser Event. Nachdem sie am ersten Tag noch ein wenig die Kraft beim TT schonten und zu spät realisierten, dass es bei uns gar keine Streichdisziplin gibt (die beiden sind amtierende TiBiDa-Weltmeister), gingen sie am zweiten Tag ungleich konzentrierter zu Werke.

Dank dem neuen Gruppe+ System dauerte es lange, bis sich die Halle am Samstag leerer spielte. Der ungewohnte Modus sorgte für viele Rückfragen à la "sind wir endlich mal ausgeschieden, wir wollen jetzt Bier trinken verdammte Axt!" — "Das nächste Spiel gewinnen wir jetzt einfach mal, vielleicht sind wir ja dann raus?!?". Trotzdem alledem kam der doppelte Boden bei den Aktiven gut an.

Last men standing am Samstag waren die F-Hainer Silvio und Michael, welche ein 0:2 im Halbfinale gegen die favorisierten Topspinkünstler Dennis und Marvin noch eindrucksvoll in einen 3:2 Sieg umwandeln konnten und damit ihr Finalticket lösten.

Ihnen gegenüber stand die Spielgemeinschaft Spandau/Neukölln in Form von Wassim und Michael, die auf ihrem Weg zum Finale kein einziges Doppel verloren und völlig uneingespielt auf Anhieb funktionierten. Michael konnte mit seinem polierten Störenfried auf dem Holz das runde Zelluloid immer wieder ausreichend entschleunigen. Dies ermöglichte Wassim den folgenden Sicherheitsball des Gegners mit seinem ungleich rutschfesteren Material gleich serienweise auf die andere Seite des Netzes zu warpen. Als Michael, der Erfahrenere, nach zwei gewonnen Sätzen dann doch noch die Siegertrasse verließ, um sich auch das zweite Einzel vor Publikum nicht nehmen zu lassen (Wassim siegte am Nebentisch ungefährdet beeindruckend), kam was kommen musste ... Wassim und Michael verloren das erste Doppel des ganzen Tages.

Dieser Nimbusbruch war es wohl, welcher dann letztlich die Zeichen auf Sieg für Silvio und Michael stellen sollte. Verdient schrieben sich die beiden am Tagesende als erste Teamsieger ins SONAH-Geschichtsbuch ein.

Tag zwei. Das Team-SONAH schlief in der vorangegangenen Nacht geschlossen viel zu schnell. Es wurde noch bis morgens um 4 an der Präparation des nächsten Tages gearbeitet. Um 7:02 am Sonntag steckte der Hallenschlüssel dann auch schon wieder in den Pforten des Chalets und man begann die Kaffeekannen für die Teilnehmer zu füllen und das Frühstücks-Buffet vorzubereiten.

Wir wissen schließlich selbst, wie es sich anfühlt morgens vorm Aufstehen bei einem Turnier aufzukreuzen. Und dann gibt es keinen Kaffee und keine Brötchen ...

SONAH nu ned, wie der Hesse sagen würde.

Die neuen Effektkarten wurden gleich auf Anhieb von den meisten Teilnehmern richtig eingesetzt und es gab erstaunlich wenig Rückfragen zu Regellogik und Verwendbarkeit. Tischtennis ist halt doch das Spiel der Dichter, Denker und Durstigen.

Auch die Desperado-Klasse für einarmige Banditen schlug famos ein. An allen Tischen wurde gelacht, getrickst und gezaubert, dass es eine Freude war. Im Laufe der Runden wurden die Teilnehmer immer versierter im Umgang mit dem ungewohnten Servieren und es entwickelten sich ansehnliche Partien, die einem normalen Doppel immer ähnlicher wurden, war der Ball erst einmal erfolgreich ins Spiel gebracht. Andi und Piet, unsere Werbeträger aus dem Lehrfilm, zeigten ein ums andere Mal wie man den Handjob professionell in Punkte umwandelt und zogen damit viele Blicke auf sich. Am Ende reichte es leider nicht ganz zum Siegerfoto, aber der nächste Anlauf kommt bestimmt.

Erste Desperados der Geschichte wurden am Ende die bestens harmonierenden Sportfreunde Bartsch und Rosenbaum, welche sich im Finale von Heimspieler gegen Gastgeber knapp gegen die Südostsche Paarung Rita und Martin durchsetzten.

Rita, die sich alle ihre Karten durch gezieltes, taktisches Warten bis zum Finale der Prostrunde aufgehoben hatte, gewann im Anschluss dann diese Konkurrenz in einem reinen Kreuzberger Duell gegen Vereinskollegen Stanislaw.

Den Titel im Einzel sicherte sich in diesem Jahr Anja Meil mit ihrem Sieg über Koray Konan. Somit gingen beide Goldpokale der Einzelkonkurrenzen diesen Jahres in weibliche Hände. Auch das ist eine absolute Premiere bei uns. Der Beginn einer Serie? Wir sind gespannt.

Uns hat es jedenfalls riesigen Spaß gemacht, dieses Turnier für euch vorzubereiten, durchzuführen und mit euch zusammen zu erleben.

Wir wünschen uns eine Wiederholung im nächsten Jahr und hoffen erneut auf eure Teilnahme.

Feedback zum Turnier an sich, den einzelnen Klassen und den neuen Regeln könnt ihr uns sehr gerne per Mail aufhalsen. Wir freuen uns über jede Form der Rückmeldung, die uns hilft, noch mehr euren Geschmack zu treffen.

Bis zum nächsten Mal, habt eine tolle Zeit.

Go SONAH!

Team-SONAH

 


11./12. Juli 2015

SONAH. So lautet der neue Name unseres jährlichen Einladungsturniers, dessen 7. Auflage es dieses Jahr gegeben hätte. Der Name ist allerdings nicht das einzige, was sich geändert hat, soviel sei schon einmal verraten.

Nach vielen erfolgreichen und spaßigen Jahren möchten wir euch mit SONAH künftig noch mehr Originalität, Spaß und Spannung mit- und gegeneinander bieten. Ein neuer Modus am Samstag, eine neue Klasse am Sonntag plus einer völlig neuen, flexiblen Komponente in Form von verschiedenen Eigenschaftskarten zur Flexibilisierung des Vorgabesystems; all das wartet darauf, von euch am 11. und 12. Juli bestaunt, begeistert und bespielt zu werden.

Natürlich wird es auch weiterhin keine Unterteilungen an den einzelnen Tagen geben! Völlig egal, ob ambitionierte/r KreisklassespielerIn oder menschlicher Ballroboter. Wir bringen alle an einem Tisch zusammen. Ob dein TTR-Wert verblüffende Ähnlichkeit mit deiner Handynummer hat oder sich eher auf Zimmertemperaturniveau bewegt, ist bei uns ganz gleich.

Mit unserem bewährten Vorgabesystem und dem damit verbundenen anfänglichen Rückstand, wird der Kopf des Trainingsfleißigeren i. d. R. ausreichend gefüllt, um auch den Sieg des spielschwächeren Gegenübers zu ermöglichen.

Da wir unsere Gäste nach wie vor auswählen und kein öffentliches Turnier sind, gibt es bei uns auch keine Gummipunkte zu verlieren. Ihr braucht also keine Angst um eure LPZ/TTR/Payback Punkte zu haben. Diese spielen beim SONAH nur bei der Ermittlung der Vorgabenhöhe eine Rolle, dass wars dann aber auch.

Neben euch steht bei uns vor allem der Spaß im absoluten Mittelpunkt. Wie immer werden wir unsere geladenen Gäste natürlich nicht nur sportlich bestens verpflegen. Auch kulinarisch werden wir euch wieder ein großes Angebot zu Preisen mit Heimspielatmosphäre auftischen. Da die Startplätze zu unserem Turnier in den Vorjahren oftmals innerhalb kürzester Zeit „ausverkauft“ waren, empfiehlt sich ein schneller Blick in die Mailbox und eine noch schnellere Antwort, bevor wir die möglichen Plätze ausgeschöpft haben.

Wie auch in den Vorjahren basieren unsere Einladungen ausschließlich auf Sympathie und nicht auf Spielstärke oder irgendwelchen Gummipunkten.

Ihr seid das Eintrittsgeld. An diesem Motto wird auch beim SONAH nicht gerüttelt. Es gibt tollen Sport, nette Menschen und hübsche Preise. Startgeld gibt es dagegen weiterhin nicht. Die Teilnahme an allen Wettkämpfen, die wir euch an zwei Tagen bieten, ist komplett kostenlos. Wir wollen euch, nicht euer Geld. Das möchte der Turnier-Imbiss ;-)

Da wir aber auch immer wieder gerne nette, „neue“ Zelluloidartisten kennenlernen, werden wir in diesem Jahr ein paar wenige Plätze für „vereinsfremde“ Erstteilnehmer reservieren. Unbestätigten Gerüchten zufolge soll die Ankündigung einer Buffetspende Einfluss auf die Sortierreihenfolge der externen Meldungen haben. Aber das ist wahrscheinlich nur wildes Hörensagen ...

Also, liebe Gäste und Freunde des kleinen weißen Balls. Wir hoffen euer Interesse für SONAH erweckt zu haben und freuen uns auf eure Meldungen, Antworten und Feedback solltet ihr Fragen haben.

Wir freuen uns auf euch, man zieht sich!

Für den TTC Südost

Team-SONAH

 


17./18. Mai 2014

Liebes Tagebuch,

heute möchte ich dir von unserem Einladungsturnier erzählen.

Wir haben das ja schon öfters gemacht, daher ging uns die Vorbereitung diesmal recht leicht von der Hand. Harald, unser Präsi, hat erreichen können, dass uns die Halle von 10 bis 20 Uhr zur Verfügung steht, so dass wir diesmal nicht gar so früh beginnen mussten. Wir konnten sogar schon am Freitagnachmittag aufbauen und mit vielen Helfern ging das dann auch ganz fix.

Weißt du, zum ersten Mal war Felix nicht an der Organisation des Turniers beteiligt, das ist natürlich an allen Ecken und Enden aufgefallen: beginnend mit dem nicht vorhandenen Trailer (denn alle waren gespannt gewesen, ob er es schafft, sich noch ein weiteres Mal selbst zu übertreffen). Sogar der ebenfalls nicht vorhandene Vorbericht fiel manchem aufmerksamen Homepage-Besucher auf.

Es gibt keine veranstaltungsfreien Wochenenden, somit mussten wir uns den Termin mal wieder teilen: Mit dem Finale des TTT, dem Radrennen am Sonntag und am Samstagabend dem Pokalfinale beim Fußball. Gerade das TTT ist Ernst zu nehmende Konkurrenz: diejenigen, die nicht selbst spielen, betreuen Jugendliche. Das war mir gar nicht so klar und wird nächstes Jahr besser gemacht.

Nichtsdestotrotz fanden sich an beiden Tagen jeweils über 50 Spielwütige in unserer Halle ein, da kann man nicht meckern. Du wirst es nicht glauben, wie viele Platzierte aus den Vorjahren sich wieder dem Kampf gestellt haben, darunter auch die Sieger aus 2013. Ist doch ein gutes Zeichen, wenn die alle wieder kommen, hab ich mir gedacht.

Nachdem es im letzten Jahr fast gar keinen Mecker bezüglich der Vorgaben gab, war diesmal wieder das große Jammern angesagt. Unglaublich, sag ich dir, ich hatte manchmal aus einer Begegnung vier Leute da, die sich über die Vorgaben beschwert haben. Da haben wir wohl alles richtig gemacht. Tatsächlich machte sich der Eindruck breit, dass die besonders starken Gegner nicht so viel vorgeben mussten wie sonst und dass die teilnehmenden Damen unverschämt viel vor gekriegt haben. Wir haben ähnliche Formeln benutzt wie im Vorjahr, daher wird die Änderung wohl aus dem stärker besetzten Teilnehmerfeld resultieren.

Am Samstag gab es nur wenige Überraschungen. Paul und Felix, die letztes Jahr die Prämie nach Hause getragen hatten, wurden im Viertelfinale von Denis und Marvin besiegt. Selbige, die es vor zwei Jahren schon einmal auf den dritten Platz geschafft hatten, unterlagen den späteren Siegern Tobi und Angelo im Halbfinale. Mit Lisa Lundell und Bernd Seidel schaffte es erstmalig ein Team aus Friedrichshain auf das Treppchen. Sie wurden im Halbfinale besiegt vom Eintracht-Team Schultz/Bowe, welche ebenfalls erstmalig bei uns einen Team-Erfolg für ihren Verein verbuchen konnten.

Liebes Tagebuch, ich war ganz schön geschafft, als wir nach einem erfolgreichen ersten Turniertag endlich in der Kneipe waren. Wie muss es da dem Marathon-Mann Tobi gegangen sein, der - inklusive Finale - tatsächlich 61 Sätze gespielt hat! Ebenfalls nur wenige Pausen hatte Manu, der am Buffet unermüdlich alle Anwesenden mit Brötchen, Wraps, Kuchen, Salat, Buletten und Chili versorgt hat, sowie natürlich mit Kaffee und Kaltgetränken. Weißt du, Salate und Kuchen werden teilweise von den TeilnehmerInnen gespendet, das ist großartig und dafür muss ich mich unbedingt bedanken.

Sonntag Morgen gab es den üblichen Kuddelmuddel mit Ab- und Nachmeldungen. Und Verspätungen wegen des vermaledeiten Radrennens. Aber da wir nicht so wahnwitzig früh wie letztes Jahr anfangen mussten, hat dann doch alles ganz gut geklappt.

Am zweiten Turniertag zählt verstärkt die Tagesform, so dass wir überrascht feststellen mussten, dass nicht alle vermeintlichen Favoriten es überhaupt aus der Gruppe geschafft haben. Obwohl wir die besten Dritten zusätzlich in die Hauptrunde gelost haben. Aber dafür gibt es ja die Prostrunde. Also unsere spezielle Version der Trostrunde, in der jeder Sieg mit einem Getränke-Gutschein belohnt wird. Auch die Verlierer der ersten Hauptrunde erhalten noch eine Chance und ich weiß gar nicht, ob nicht der eine oder die andere genau darauf spekuliert. So in der Art: was bringt mir das Viertelfinale, wenn ich doch auch ein Getränk gewinnen kann!

Damit die Geselligkeit nicht an den widrigen Witterungsverhältnissen scheitert, wurden diesmal innen Sitzgelegenheiten bereitgestellt. Besseres Wetter wäre besser gewesen, aber so gings auch. Eins der schönsten Komplimente für das Turnier bekam ich am Rande: "Egal mit wem man sich unterhält, alle hier sind nett!" So soll es ja auch sein.

Jetzt muss ich dir aber endlich erzählen, wer gewonnen hat. Samstag war Friedrichshain ja schon auf dem Treppchen vertreten und Sonntag war ihnen "vertreten" nicht mehr gut genug. Im Viertelfinale trat Christian Wiech gegen Robert Zak an (beide F-Hain) und Stefan Grabs gegen Uwe Lindemann (Ex-F-Hain), letztere kämpften am Vortag noch auf der gleichen Seite. Im anderen Ast hatten die beiden verbliebenen Damen gegen zwei der stärksten Turnierteilnehmer wenig Chancen. Trotz toller Ballwechsel gelang es den Damen jeweils nur einen Satz zu holen.

Im Halbfinale traten nun zwei Friedrichshainer gegeneinander an: Stefan war nicht mehr zu "Spielchen" aufgelegt und ließ Christian keinen Satz. Am Nachbartisch zeigten Martin Schmidt von Eintracht und Tulgan Aksoy von Anadolu schöne Fernsehbälle mit beeindruckenden Top-Spin-Rallys, so dass man fast das Gefühl hatte, einem Schaukampf beizuwohnen. Aber nein, schließlich ging es ja um etwas, und so ließ Tulgan Martin zwar mitspielen, hat aber am Ende die meisten Punkte für sich behalten.

In der Prostrunde haben Anja Meil und Kerstin Maaß reihenweise männliche Teilnehmer nach Hause geschickt, was von denen immer mal mit einem dezent gemurmelten "Unfair!!!" kommentiert wurde. Aber hey, auch wer im Bezirk oder höher spielt, muss mal eine Niederlage verkraften. Finde ich. Ganz anders die Gegner von Felix Mandrella, die durch die Bank erhobenen Kopfes und wertschätzend ihre Niederlagen akzeptierten. So kam es zum Prostrunden-Finale zwischen Felix und Kerstin. Und das hätte so oder so ausgehen können, das sag ich dir. Felix musste vier Punkte vorgeben und Kerstin hat über das ganze Turnier durchgehend starke Leistung gezeigt. Aber vielleicht wurde ihr gerade das zum Verhängnis, denn die Kräfte schwanden, während Felix traumhafte Sicherheit zeigte und das Spiel im sechsten Satz für sich entschied.

Am Nachbartisch brauchte Stefan zu lange, um sich auf die Spielweise von Tulgan einzustellen, der auch noch von Ball zu Ball "eine Schippe drauflegen" konnte, so dass nach einem sehr sehenswerten - aber leider zu kurzen - Fight Tulgan als deutlicher Sieger vom Tisch ging.

Ganz verdient wurde Tulgan also Turniersieger, und Friedrichshain hat es tatsächlich in jeder Konkurrenz zu mindestens einer Platzierung gebracht. Nach Freya vor zwei Jahren erklommen nun mit Kerstin und Anja zwei Frauen das Prostrunden-Treppchen; Lisa hatte ja bereits beim 2-er-Team einen Pokal davon getragen. Es geht voran ;)

Liebes Tagebuch, mir hat natürlich besonders gut gefallen, dass Felix dieses Mal bei der Siegerehrung eine Urkunde in der Hand hatte, wo er schon das Mikro abgegeben hat. Ebenfalls besonders gut hat mir die Hilfsbereitschaft von allen gefallen. Nicht zuletzt war auch das Entgegenkommen der Hauswartin extrem hilfreich. Wenn es nicht völlig unmöglich wäre, würde ich glauben, die Gäste waren diesmal noch netter als sonst. Ich habe alle aufgefordert, ihr Feedback an die E-Mail-Adresse feedback@turnier.ttc-suedost.de zu schicken.

So, jetzt muss ich aber Schluss machen. Ich hoffe, alle haben eine schöne Zeit und man sieht sich bald mal wieder.

Ciao, Andrea



 


High Five

High Five!

Was kommt eigentlich dabei heraus, wenn man ca. 60 nette Menschen mit Sportsgeist, guter Laune und ein wenig Musik in eine Halle steckt und dazu noch ein bisschen Holz und Zelloid gibt? Richtig, unser Einladungsturnier natürlich!

Schon zum fünften Mal konnten wir am vergangenen Wochenende engagierte Südostler, liebgewonnene Stammgäste und Buckower in unserer Halle begrüßen.

Erfreulicherweise sind auch in diesem Jahr wieder viele Erstteilnehmer unserer Einladung gefolgt und fügten sich gleich nahtlos ins harmonische Spektrum unserer Teilnehmerschar. Ob aus dem fernen Petershagen, dem schönen Zehlendorf oder aus Leegebruch. Eine weite Anreise schreckte erwartungsgemäß keinen unserer Gäste ab.

Auch in puncto Internationalität setzte die 5. Auflage unseres Turniers neue Maßstäbe. Die Siegerliste aus 2013 mit Namen wie Gillier, McCarney, Grzesik und El-Jamal umweht ein klarer Hauch von Fernweh. Sport und Fairplay verstehen schließlich alle und je bunter desto besser.

Am Samstag fanden sich am Ende des Tages gleich drei Spielerkombinationen auf dem Podest wieder. Zweimal griff hier der TTC Südost auf französische Importtopspins zurück, einmal auf die hohe Kunst der modernen Abwehr.

Olaf, der sich dieses Jahr bezüglich seiner Finalteilnahme für den Samstag entschieden hatte, wurde an der Seite von Angelo, der in der Hauptrunde bis zum Finale kein Einzel vergab, verdient zweiter Sieger.

Ganz oben auf dem Treppchen fand sich dann mit Paul ein schon aus dem Vorjahr bekanntes Gesicht von Stufe 1 wieder. Und ähnlich wie im letzten Jahr, setzte Paul auch in 2013 wieder auf die konzentrierte Synergie zwischen Jugend und Erfahrung. Auch wenn er dieses Mal in die ungewohnte Rolle der Erfahrung schlüpfen musste. Den jugendlichen Part an seiner Seite nahm diesmal Felix Klapprott vom Gastgeber-Club ein. Die dritten Plätze teilten sich die Kombination Ryan Schneider und Thomas Gillier, sowie BKM mit Mr. Halbfinale, Matthias Wolf aus Leegebruch.

Der Velothon am Sonntag war es wohl, der uns zusammen mit der brutal frühen Startzeit (8:15) noch den ein oder anderen Teilnehmer kostete, sodass wir leider nicht mit vollem Raster loslegen konnten.

Geschwitzt, geschnackt und gewonnen wurde trotzdem reichlich. Wie immer spielten alle Teilnehmer in derselben Klasse, sodass es – speziell in der Gruppenphase – zu vielen Begegnungen kam, die so im Ligaalltag nie zustande kämen.

Und wo übertriebener Ehrgeiz, Anspruchsdenken und TTR-Gepose keine Rolle spielen, geht es einfach nur um Spaß am Spiel miteinander. Und so mancher vermeintlich überlegener Akteur aus den oberen Ligagefilden des Bettv musste am frühen Sonntagmorgen sehr schnell feststellen, dass man mit 0:5 nach Punkten und 0:6 nach Schlafstunden im Rückstand (durch Vorgabe), gegen eine ausgeschlafene Bezirksligadame oder einen hellwachen Kreisklassemann nicht im Spazierspin gewinnt.

Die Halbfinals beider Wettbewerbe am Sonntag waren dann auch ein salomonisches Musterbeispiel für Ausgeglichenheit. Keine zwei der acht Halbfinalisten kamen aus dem gleichen Verein! Das muss uns erst mal ein Turnier nachmachen!

Im Halbfinale unterlagen dann mit Paul und Thomas in sehenswerten Partien die beiden Spieler mit dem größeren Ballgefühl, aber den weicheren Endschlägen nur hauchdünn ihren jeweiligen Kontrahenten.

Im Finale war es dann eine ganz enge Kiste. 4:0 lautete die Vorgabe für Felix Klapprott gegen Vorhandkanonier Harry McCarney. Und zunächst sah es so aus, als ob selbst diese ansehnliche Anfangsführung am Ende eines kräftezehrenden Turniers nicht reichen sollte.

Den besseren Start im Finale erwischte eindeutig Harry, der mit seinen meist diagonalen, aber unheimlich hart geschlagenen Vorhandschwingern Felix immer wieder in die defensive und zu Blockfehlern zwang. Mit zunehmender Spieldauer fand Felix jedoch seine Sicherheit wieder und ließ seine Aufschläge immer kürzer werden. Auf die damit verbundenen Schupfreturns von Harry ließ er ab dem letzten Viertel des Matches gleich reihenweise seine gefürchteten, rotationsreichen Rückhandstreichler eine Brandspur nach der anderen auf die Grundlinie der gegnerischen Spielhälfte ziehen.

Und wie es sich für einen echten TT-Krimi gehört, fand dieses hochklassige Finale erst im "decider" seinen Sieger. Erneut war es Felix, dessen Name als letzter bei der Siegerehrung ins Mikrofon gesprochen wurde.

Nicht zu vergessen sei an dieser Stelle aber auch die Prostrunde, welche – wie bereits im Vorjahr - hochkarätig besetzt war. Letztes Jahr noch Sieger des Wettbewerbs, sollte es in diesem Jahr für Holger nicht ganz reichen. Ganz knapp wurde er im Halbfinale noch auf der Zielgeraden vorm Einzug ins Endspiel abgefangen. Nicht viel anders erging es auch Carl Gröhlich, welcher sich verbissen gegen die Anhörung der Vorgruppe von Depeche-Mode im verregneten Olympiastadion wehrte, letztlich aber auch nach hartem Kampf Wassim den Vortritt lassen musste. Trotzdem eine starke Leistung Carl!

Im Finale der Prostrunde ging es dann nicht viel weniger dramatisch zu als in der benachbarten Box der Hauptrunde. Topspin-Ralley um Topspin-Ralley lieferten sich die beiden ballsicheren Halbdistanz-Cracks Johannes und Wassim. Schnelle Punkte gab es kaum, aber welcher Zuschauer wünscht sich die schon ;)

Knapp, aber verdient, setzte sich Turnierdauergast Wasssim am Ende mit 4:2 durch und nahm bei der anschließenden Siegerehrung gleich noch den Titel des Marathon-Mannes mit.

Auch wenn wir mit unserem Vorgabesystem sicher nie 100-prozentige Zufriedenheit erreichen werden, zeigt die Anzahl der knappen Matches doch auch deutlich, wie nah wir hier schon am Optimum operieren.

Wie immer hoffen wir, dass euch dieses Wochenende genauso viel Spaß bereitet hat wie uns, und dass ihr den Gedanken des Turniers und alles was es ausmacht mit nach Hause nehmt und verbreitet. Denn Tischtennis ist schließlich mehr als nur Vorhandtopspin und TTR-Geschiebe. Jedenfalls so man den will.

Gehabt euch wohl, habt alle einen schönen Sommer und kommt gut durch die Ferien. Falls ihr noch Fragen, Anregungen und Feedback loswerden möchtet, wir freuen uns über eure Post an feedback@turnier.ttc-suedost.de

Sollte es 2014 eine Neuauflage geben, seid ihr natürlich wieder mit dabei!

Alles Gute vom ORGA-Team und dem ganzen TTC Südost

... man zieht sich ;-)

Euer

ORGA-Team

Einladungsturnier des TTC Südost

Halb Zehn in Kreuzberg

Hallo Freunde, werte Gäste, liebe Buckower,

kaum zu glauben aber wahr. Unser Turnier feiert in diesem Jahr sein halbrundes Jubiläum.

Bereits zum fünften Mal laden wir unsere Freunde ein, mit uns gemeinsam ein tolles Wochenende rund um unseren Lieblingssport zu verbringen.

Und auch im Jubiläumsjahr werden wir wieder richtig Gas geben, um euch zwei unvergessliche Turniertage mit dem gewissen Extra zu bieten.

Natürlich spielen wir auch in 2013 wieder alle in einer Klasse. Unser Vorgabesystem hat bereits im letzten Jahr nah am Optimum funktioniert und es gab nur sehr wenige Beanstandungen durch euch.

Dank der vor kurzem eingeführten LivePZ sollten wir in diesem Jahr sogar noch besser in der Lage sein, unsere Teilnehmer entsprechend ihrer aktuellen Spielstärke präzise einzustufen.

Starten werden wir wie immer am Samstag mit dem Team-Cup. Im letzten Jahr konnte sich die Vater-Sohn Kombination Grzesik im Finale doch etwas überraschend gegen die höher gehandelten Spandanier Steinhausen/Funk durchsetzen.

Im Einzel am Sonntag wird dann Stefan Jonas der Gejagte sein. Jonas gewann im Vorjahr gleich bei seiner ersten Teilnahme mit konstant guter Leistung den Titel und ist zur Zeit amtierender Champion. Ob dem sympathischen Sportsfreund aus Hohenschönhausen als erstem Teilnehmer die Titelverteidigung bei unserem Turnier gelingt, bleibt allerdings abzuwarten. Neben Südost's Local Hero und quasi "Dauerfinalisten" Olaf Schläfke, reihen sich noch viele weitere in den engeren Zirkel der Siegeskandidaten ein. Neben Angelo Berse und Denis Walter, welche bereits das Turnier in der Vergangenheit gewinnen konnten, ist sicherlich auch Tobi Hack ein ganz heißer Anwärter auf Platz Eins in 2013.

Aber was sind schon Prognosen wert. Vorhersehbar ist wie immer nichts. Dank unseres Vorgabesystems ist der Sieg eines jeden Teilnehmers als realistisch anzusehen. Und das ist genauso ja auch das, was unser Turnier so interessant macht.

Und selbstredend wird es auch in diesem Jahr wieder die schon fast ruhmesumwittert zu nennende Prostrunde für die Kaltstarter unter euch geben, sodass niemand frühzeitig nach Hause fährt!

Da wir wie immer nur ein sehr begrenztes Kontingent an Startplätzen zur Verfügung haben, raten wir allen Gästen, so schnell wie möglich zu melden, um ihre Teilnahme sicher zu stellen. Wie immer darf jeder, der von uns eine Einladung erhalten hat, noch einen potentiellen Mitspieler seiner Wahl benennen und diesen ebenfalls melden. Ob Dame oder Herr, gleicher Verein oder ein anderer Club ist hierbei völlig egal. Sympathie und Sportsgeist sind wie immer die einzigen Kriterien. Bitte beachtet aber, dass diese "nominierten" Mitspieler gegebenenfalls zunächst auf die Warteliste kommen. Wir wollen ja sicher stellen, dass zunächst alle Eingeladenen auch ihr Ticket lösen können.

Wir freuen uns wie immer schon riesig auf ein tolles Wochenende mit euch und werden euch wieder mit allem versorgen, was ihr braucht. Küchenchef Manu freut sich schon auf eure Bestellungen und übt bereits wieder seit Wochen vor dem Spiegel sein schönstes Service-Lächeln.

Falls ihr noch Fragen rund um unser Turnier habt, schreibt uns einfach eine Mail. Andrea wird euch wie auch in den letzten Jahren gewohnt kompetent auf eurem Weg bis zu uns begleiten und freut sich auf eure Post.

Jetzt aber flugs zur Anmeldung, wir warten ;-)

Wer auch immer in diesem Jahr ganz oben auf dem Treppchen stehen wird – Eines ist sicher: Es wird ein heißer Tanz.

Euer

ORGA-Team

Einladungsturnier des TTC Südost

 


Urlaub kann nicht schöner sein!

Dieses Originalzitat zu unserem Turnier auf Facebook von einem der Teilnehmer drückt es wohl am besten aus.

An beiden Tagen hat sich wieder genau das erfüllt, was wir uns für jedes Jahr erneut vornehmen. Die Ausrichtung eines Wettkampfes, der eigentlich keiner ist. Viel zu sehr lag wieder das Miteinander über allem, sodass das eigene Abschneiden wieder einmal schnell zur Nebensache wurde.

Überall sah man in fröhliche, entspannte Gesichter, ob innerhalb oder außerhalb der Halle. Zum ersten Mal seit wir dieses Turnier ausrichten, gab es dieses mal eine Setzliste, welchen nicht wenigen zum Verhängnis wurde.

Nicht vom Losglück geküsst war diesmal ganz sicher Tobi Hack. Ein Spiel ums andere sah sich die Nummer Eins der Setzung Anfangsrückständen von 5-7 Punkten gegenüber. Mit aller Kraft stemmte er sich ein ums andere Mal gegen das sportliche Aus, ganz verhindern konnte er seine erstmalige Teilnahme an der Prostrunde dennoch nicht. Dort befand er sich in diesem Jahr allerdings in bester Gesellschaft.

Speziell im letzten Drittel des Turniers konnte selbst der versierteste unter den Zuschauern nicht mehr mit Gewissheit sagen, welche Konkurrenz an welchen Tischen gerade agierte.

Und auch wenn es hier und da das übliche leise Protestieren gab, das Vorgabesystem war auch in diesem Jahr nah am Optimum. Weit über die Hälfte aller Partien fanden nicht ohne beiderseitige Satzerfolge ihre Gewinner und erneut lag es eher an der jeweiligen mentalen Fitness denn an der Vorgabe als Entscheidung über Sieg und Niederlage. Als spielendes Dauerbeispiel sei hier einmal mehr Denis Walther genannt. In nahezu jedem einzelnen Spiel musste Denis von "der Außenbahn" ins Rennen gehen. Beeindrucken ließ er sich davon jedoch nie. Erst im Halbfinale konnte der Sieger 2011 gestoppt werden. Auch hier war aber eher Kondition als Vorgabe entscheidend. Sein Gegner im Halbfinale: Stefan Jonas vom TuS Hohenschönhausen. Zum ersten Mal bei uns dabei, zog Stefan am Sonntag konstant seine Bahnen und brachte seine Gegner mit klugem Spiel und schönen Ballwechseln aus der Halbdistanz gleich serienweise zur Strecke. Glückwunsch Stefan!

Der Titel des Marathon-Mannes ging übrigens an beiden Tagen an Spieler, die bereits ihre sportliche Seniorenzulassung haben. Besonders bemerkenswert, Holger Hass gewann diesen Titel bereits im letzten Jahr und hat offensichtlich ein Faible für TT-Krimis.

Dem ORGA-Team hat es jedenfalls wieder sehr viel Spaß gemacht, dieses Turnier für euch organisieren und durchführen zu dürfen und wir freuen uns, wenn ihr auch im nächsten Jahr unsere Gäste seid.

Wünsche, Kritik und Anregungen könnt ihr uns gerne wie immer per eMail an feedback@turnier.ttc-suedost.de zusenden. Wir freuen uns immer von euch zu hören.

Also Freunde, gehabt euch voll und genießt den Sommer. Wir sehen uns wieder. Spätestens in 2013!

Stellvertretend für den TTC Südost,

das ORGA-Team
 


Vier gewinnt

Hallo werte Gäste, liebe Südostler, Freunde und Buckower.
Auch in diesem Jahr lassen wir es uns nicht nehmen, euch zum Tischtennis-Highlight des Jahres in den Fanny-Hensel-Weg einzuladen. Nach den deutschen Meisterschaften Anfang März in der Hauptstadt und dem Team-WM Finale Anfang April in Dortmund, folgt dann das eigentliche Großereignis des Jahres, chronologisch wohlsortiert im Mai. Einzig die Herren der Ringe, das IOC, wollte sich einfach nicht an unsere Absprache halten und musste sich unbedingt hinten anstellen ;-)

Ganz so musikalisch wie damals bei Fanny und ihrem ebenfalls nicht gänzlich unbekannten Bruder und Namensgeber des benachbarten U-Bahnhofes, geht es bei uns zwar nicht zu, das Grundprinzip der berühmten "Sonntagsmusiken" haben wir jedoch ins Heute übertragen.

Mit einem wohlselektierten Publikum unter Ausschluss der Öffentlichkeit werden auch wir zusammen wieder versuchen nachzuspielen, was uns die bekannten Tischtennis-Virtuosen im Fernsehen und diversen Internet-Clips in erstaunlicher Manier immer wieder auf bravouröse Weise vorführen.

Dass es bei uns hier und da ein wenig langsamer anmutet als das allerorts hoch propagierte Highspeed-Kugelschach von Berufsathleten, sei verziehen.
Auf der anderen Seite haben wir den dauerballeimernden Zelluloidartisten in ihrem jeweiligen Nationaldress nämlich auch einiges vorraus!

Habt ihr jemals einen Ma Long aus der Vorhandseite einen völlig schnittfreien Rückhandschupfball auf einen langen Ball spielen sehen? Nein? Ebend! Den kann die Nummer 1 der aktuellen Weltrangliste wahrscheinlich gar nicht!
Auch den parallelen Rollaufschlag im Doppel habe ich noch bei keiner WM bewundern können, bei uns im letzten Jahr dagegen schon! Natürlich werden diese kleinen beispielhaften Repertoirelücken durch die eine oder andere Umdrehung mehr im Ball und beidseitige Topspins im Warp-Geschwindigkeitsbereich wieder kompensiert, aber hey, wahrhaft universell geht anders!

Und auch im konditionellen Bereich, abseits von Box und Balleimer, zeigt sich schnell die physische Überlegenheit unserer Turnierteilnehmer im Gegensatz zu den Ping-Pong-Profis. Am Samstag nach 20 Fünfsatzspielen und dem Turniersieg im 2er-Cup anschließend noch in die Disco. Dort dann als Letzter das Tanzparkett verlassen und pünktlich zum Einspielbeginn non-stopp mit dem zweiten Turniertag und einem Lächeln im Gesicht weitergemacht. Ma Long würde allein von der Vorstellung davon schweißgebadet im Trainingslager aus dem Bett hochschrecken. Für Angelo Berse ein ganz normales Wochenende.
Nach drei Stunden Schlaf zum Sonntag während des Wettbewerbs 18 Stücke Käsekuchen essen und hier und da ein Pils trinken in den Pausen? Timo Boll würde aus dem Kader fliegen, wenn er sich so gehen lassen würde. Dass man trotzdem noch eine Einzelkonkurrenz gewinnen kann, ist keinesfalls erfunden. Fragt Denis Walther oder werft einen Blick auf die Siegerlisten aus 2011.

Und der für uns alle wohl entscheidende Unterschied zu bekannten Bezahlturnieren – Wir haben Spaß ZUSAMMEN! In Erfolg und Niederlage!

Denn egal, wen wir am Ende eines Turniertages zur obligatorischen Pokalübergabe nach vorne rufen, gewonnen haben wir bis dahin alle längst.

Haufenweise nette Menschen, keinerlei Teilnahmegebühren und eine gutsortierte Verpflegung zu Freundschaftspreisen. Wir bleiben auch in 2012 unseren Prinzipien treu:

Zuerst der Spaß, dann der Rest.

Das Vorgabesystem aus dem letzten Jahr ist bei euch so gut angekommen, dass wir es in diesem Jahr quasi unverändert erneut ins Rennen gehen lassen werden.

Also liebe Freunde, wir freuen uns auf viele bekannte Gesichter, ein paar Neue und eine wie immer unbezahlbar tolle Atmosphäre an beiden Tagen.

Wir jedenfalls kennen nicht viele Turniere, wo ausgeschiedene Spieler unabhängig vom eigenen Erfolg nicht nur bis zum Finale lautstark Mitklatschen, sondern anschließend sogar noch beim Plattenabbau helfen und dabei lachen. Und genau wegen dieser Art von Leuten machen wir dieses Turnier.

Für euch.

Alles Gute, einen tollen und baldigen Frühlingsanfang und eine schöne Zeit.

Wir sehen uns im Mai und freuen uns darauf. Kommt zahlreich!

Liebe Grüße vom

ORGA-TEAM des TTC-Südost
 


Viel zu schnell ...

ist unser Turnier auch in diesem Jahr wieder zu Ende gegangen. Ein bisschen kommen da Erinnerungen an die Kindertage auf. So müssen sich auch unsere Mütter immer nach dem gemeinschaftlichen Mittagessen gefühlt haben. Stundenlang wird geschnippelt, gekocht, vorbereitet und aufgetan. Und dann ist der ganze Aufwand in 10 Minuten passè. Natürlich spricht auch genau diese Tatsache für das Turnier und die damit einhergehende Unterhaltung und Kurzweil.

Es hat einfach wieder einmal alles gepasst. Phantastisches Wetter, tolle Gäste, eine super Atmosphäre und spannende Wettkämpfe. Viel mehr geht einfach nicht. Das von Ulf noch weiter modifizierte Vorgabesystem war ein absoluter Gewinn fürs Turnier. So wenig Klagen oder Beanstandungen hatten wir noch nie diesbezüglich.

Flexibel wie wir sind, haben wir die Vorgaben der Damen – nach konstruktiver Kritik – sogar noch über Nacht angepasst. Dies hat sich sehr bewährt. Mehr Fünf-Satz-Spiele als am Sonntag hatten wir noch nie! Dies zeigt uns deutlich, dass wir es mit der jetzigen Vorgabe anscheinend geschafft haben, wirklich jeder denkbaren Begegnung einen ausgeglichenen Charakter zu verleihen. Genau hier werden wir auch im nächsten Jahr weitermachen, versprochen!

Am Samstag stand traditionell der 2er-Team Cup auf dem Programm. Tobi und und Angelo, von nicht wenigen Teilnehmern im Vorfeld favorisiert, mussten bereits in der Gruppenphase in zwei von drei Spielen über die volle Distanz und dies sollte auf ihrem Weg zum Triumph weiterhin so bleiben.

Insgesamt gab es im gesamten Wettbewerb viele tolle und vor allem spannende Begegnungen zu bestaunen. Die größte Überraschung war sicherlich das Ausscheiden der Vorjahressieger Frase/Frase. Wobei den beiden sympathischen Buckowern lediglich ein einziger Satz zum Erreichen des Hauptfeldes fehlte! Ebenfalls überraschend kam das Vordringen der Bernauer Kombination Giltsch/Nährig bis ins Halbfinale. Dies hatte so vorher wohl keiner auf der Rechnung. Wer die Spiele der beiden allerdings gesehen hat, weiß eines sicher: Glück war bei den beiden nicht der Faktor, um das Erreichte zu begründen!

Im Finale waren dann aber die Bezirksliga-Akteure unter sich. Beide Paarungen hatten einen steinigen Weg hinter sich und waren sicher schon an den Grenzen zum Reserve-Bereich angekommen. Angelo und Holger, letztes Jahr im Doppelfinale noch nebeneinander unterwegs durchs Turnier, standen erneut im Finale eines Team-Wettbewerbes. Diesmal allerdings durchs Netz getrennt und mit anderen Partnern. Während Tobi sich mit Angelo den amtierenden Einzelmeister des Vorjahres an die Seite gestellt hatte, setzte Sportfreund Holger diesmal auf jugendliche Frische und Siegeswillen in Gestalt von Olli (Zwetschke) Ceczka.

Aufgrund der leistungstechnischen Parität beider Paarungen musste es einmal mehr ins Schlussdoppel gehen. Hier setzten sich Tobi und Angelo nur hauchdünn – aber verdient – durch und durften sich damit erster Sieger in 2011 nennen. Die Damen schieden leider allesamt am ersten Tag ein wenig zu früh aus dem Turnier aus, sodass wir beschlossen, die Vorgaben für unsere Teilnehmerinnen für den Folgetag noch ein wenig anzupassen. Dies gelang uns nach einhelliger Meinung auch vortrefflich.

Als kleines Beispiel gehen wir einmal auf die Teilnehmerin Anja Meil ein. Am Sonntag in der Gruppe mit geänderter Vorgabe ins Rennen gegangen, gelang es ihr mit starkem Spiel sowohl unser Kreisliga-Aushängeschild Alfred als auch Martin aus Wildau in Schach zu halten. Dies sorgte bei uns in der Turnierleitung zunächst für ein paar Fragezeichen, da wir uns zu fragen begannen, ob wir Anja in Anbetracht ihrer Spielstärke nicht vielleicht ein wenig zu niedrig eingestuft hätten. In der Hauptrunde kam es dann zum Aufeinandertreffen mit dem späteren Turniersieger Denis Walter. Dieser musste Anja aufgrund seiner hohen Spielklasse sogar einen Vorsprung von 7 Punkten pro Satz gewähren. Und siehe da. Mit viel Schweiß, konstant hoher Konzentration und Kampfgeist, gelang des Denis tatsächlich, die Begegnung zu seinen Gunsten zu entscheiden. Und das, obwohl "Das Mädel schießt wie ein Terminator" wie uns Denis später beeindruckt (aber erleichtert) berichtete, als er den Schirizettel abgab.

Aufgrund der Vielzahl spielstarker Teilnehmer war es uns quasi unmöglich, im Vorfeld einen Top-Favoriten zu bestimmen. Sicher war – wie bei jedem Turnier auf der Welt – der eine mehr, der andere weniger zufrieden mit seiner Gruppenauslosung. Aber gelost ist halt gelost. Besonders zu spüren bekamen das in diesem Jahr die Kontrahenten aus "Todesgruppe 14". Mit Tobi und Wassim sowie Micha und Ronald vom TTC Südost, waren gleich vier potientielle Mitfavoriten auf den Titel zum frühen Kräftemessen vorverurteilt worden.
Bis zum letzten Durchgang war in dieser Gruppe auch noch alles für jeden möglich, bis dann Micha und Ronald letztendlich beschlossen, sich als gute Gastgeber zu präsentieren.

In der Hauptrunde ging es dann Schlag auf Schlag und das Favoritensterben sollte beginnen. So kam es zum Beispiel gleich in der ersten Runde zum Aufeinandertreffen von Angelo und Olaf. Nicht weniger also, als die Wiederholung des Finalspiels des Vorjahres. Erneut erwies sich in diesem Vergleich Angelo als der Stärke der beiden, und konnte seinen Siegeszug starten, der ihn noch bis ins Viertelfinale tragen sollte. Dort war dann gegen den späteren Überraschungsfinalisten Thomas Salzburg unerwartet Endstation. Nicht verwunderlich hingegen war es, dass Matze Feldner einmal mehr ins Halbfinale und damit auf das Podium zusteuerte. Auch Olli Zwetschke – gewiss keine niedrige Hürde – vermochte es im Viertelfinale nicht, den laufstarken Abwehrer aus Buckow in die Knie zu zwingen.

Im oberen Tableaux hielt das Halbfinale dann mit Wolf vs. Walter eine weitere Überraschung parat. Denis hätte man hier sicherlich erwarten können, aber vor Matzes Wahnsinnsleistung an diesem Sonntag möchten wir auch nachträglich noch einmal den Hut ziehen!

Im Finale setzte sich dann Denis Walter knapp -aber verdient- gegen einen sich aufoperungsvoll wehrenden Thomas Salzburg mit 4:2 Sätzen durch.

An dieser Stelle möchten wir uns auch noch einmal ganz herzlich bei den zahlreichen Zuschauern bedanken, die bis zum Finale geblieben sind und ihre Favoriten lautstark unterstützten oder sich sogar bereit erklärten, die Finalspiele zu zählen. Und natürlich seien hier auch alle diejenigen nicht vergessen, die uns anschließend noch beim Tragen und Abbauen geholfen haben. Einige sind sogar nur extra deswegen in die Halle gekommen! Stark, Leute!

Uns – dem ORGA-TEAM – hat es wie in jedem Jahr einen Riesenspaß gemacht, diese zwei Tage mit euch verbringen zu dürfen und wir werden alles daran setzen, euch auch im nächsten Jahr wieder das maximal Mögliche zu präsentieren.

In diesem Sinne, ihr seid Spitze!!!!
 


Wer, wenn nicht ihr?

Diese Frage gilt es im Mai diesen Jahres erneut zu beantworten.
Rückblickend auf zwei unvergessliche Tage voller Spaß, Spannung und toller Atmosphäre beim letztjährigen Einladungsturnier, können wir gar nicht anders, als euch dieses Jahr erneut zu rufen.

Nach der Geburtsstunde unseres Einladungsturniers in 2009 und der erfolgreichen Wiederholung im Folgejahr, schlüpfen wir nun schon das dritte Mal in das Gewand des sportlichen Gastgebers. Und diesen Anzug tragen wir ausgesprochen gern!

Viele positive Rückmeldungen, gepaart mit der schon fast beängstigend hohen Anzahl von Meldungen im letzten Jahr, haben uns gezeigt, dass nicht nur wir eine Menge Fun mit diesem "etwas anderen" Turnier haben.

Und so bleiben wir selbstredend auch in diesem Jahr wieder unseren Turnierprinzipien treu.
Wir trennen unsere Gäste nicht in verschiedene Klassen, wir werden weiterhin dafür sorgen, dass der Spaß am Spiel im Vordergrund steht und wir werden auch dieses Mal nicht mehr als ein Lächeln als Startgeld für eure Teilnahme erheben!

Mit zwei Turnieren im Rücken verfügen wir nun schon über ein gesundes Maß an Erfahrung bezüglich der anzuwendenden Vorgaben während des Turniers und drehen auch in diesem Jahr noch einmal kräftig an der Optimierungsschraube!
Erstmalig flankiert vom letztjährig eingeführten LPZ-System im Ligabetrieb des BeTTV, sind wir uns sicher, euch in diesem Jahr eine noch gerechtere Ausbalancierung der individuellen Spielstärke-Differenzen bieten zu können!

Unglücklicherweise gibt es aber auch einen Wermutstropfen zu vermelden ...
Es wird dieses mal leider keinen Doppelwettbewerb am Sonntag geben.
Aufgrund leicht verknappter Hallenzeiten im Vergleich zum Vorjahr ist unser zeitliches Korsett in diesem Jahr leider zu eng geschnürt, als das wir uns weiterhin in der Lage sehen, euch den Rahmen eines Doppelturniers zu bieten, den wir als vertretbar erachten würden.

Alle anderen Wettbewerbe bleiben unangetastet und suchen auch in 2011 wieder ihre Sieger.
Die beliebte Prostrunde, welche sich bereits im letzten Jahr den Status eines Turniers im Turnier erarbeiten konnte, wartet ebenso darauf, von euch gewonnen zu werden, wie die Konkurrenzen der Hauptveranstaltung.

Auch der Titel des Marathon-Manns steht erneut zur Disposition und wird wieder vom eifrigsten unter den Dauerbrennern erschwitzt werden.

Zum Thema Anmeldung möchten wir euch noch einen kleinen Hinweis mit auf den Weg geben. Da wir bereits im letzten Jahr schon sehr frühzeitig an unsere maximale Teilnehmergrenze gestoßen sind, empfiehlt es sich, so rechtzeitig wie möglich zu melden.
Wir möchten selbstverständlich keinem Eingeladenen absagen müssen, unter Umständen kann es aber passieren, dass wir speziell die "Last-Minute"-Meldungen der Kurzentschlossenen nicht mehr berücksichtigen können.

Wer mit seiner Teilnahme also ganz sicher gehen möchte, meldet am besten gleich und reserviert sich so seinen Platz in unserer Mitte.

Also, gehabt euch wohl und lasst euch zahlreich blicken.

Wir freuen uns auf euch!

Euer

ORGA-TEAM
 


Schön war die Zeit

Tage wie diese ...

... waren es, die uns bestätigt haben, warum wir dieses Turnier veranstalten. Eines sei deshalb gleich vorneweg erwähnt - Leute, IHR WART KLASSE!!!

Obwohl wir in diesem Jahr auch einige neue Gesichter im Teilnehmerfeld begrüßen durften, blieb die Anonymität bereits am Samstagmorgen ohne Satzgewinn in der Gruppe stecken.

"Als Gegner gekommen, als Freunde gegangen". Diese Aussage eines Aktiven im Laufe des Turniers trifft genau das, was wir uns auch für 2010 erneut erhofft hatten. Abseits von der sterilen Atmosphäre bekannter anderer Turniere in Berlin haben wir auch in diesem Jahr wieder unser Bestes gegeben, um den Sport im positiven Sinne zur Nebensache zu erklären.

Viele strahlende Gesichter, ungezählte Handschläge beim Verlassen der Halle und die ständig präsente Anerkennung für die Leistung anderer sind einfach der Motor, der unser Turnier antreibt. Auch hier sei deshalb eine kurze Anekdote aus dem Einzelwettbewerb gestattet. Mit breiten Grinsen und völlig verschwitzt aber glücklich, reichte uns ein Spieler den Matchzettel rein. Auf unseren Glückwünsch zum Sieg hin antwortete dieser dann: "Nee, ick hab janich jewonnen, aber warn geilet Spiel und mein Gegner ist auch komplett fertig, da dacht ick mir, geb ick mal die Box für ihn ab, wa." Genau eben diese Momente sind es, die für euch und euer Verständnis von Fairness sprechen!

Natürlich lief seitens der Organisation nicht immer alles so glatt, wie wir es uns wünschten und ihr es euch verdient hättet, wofür wir uns an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich bei euch entschuldigen möchten.

Auch das Vorgabesystem -welches das spielerische Herzstück unseres Turniers bildet- ist in diesem Jahr wieder gut von euch aufgenommen worden. Natürlich wird man bei diesem Modus niemals wirklich auch den letzten Teilnehmer komplett glücklich machen können, aber wir haben nach Möglichkeit alles dafür getan, Fairness und eben nicht Willkür walten zu lassen. Aufgrund mangelnder Erfahrungswerte mit einer so hohen Damenbeteiligung ist es uns in diesem Jahr leider nicht auf Anhieb gelungen, diese immer mit den "passenden" Vorgaben ins Turnier zu integrieren. Das tut uns ehrlich leid und wir geloben Besserung fürs nächste Jahr, wo wir erneut auf eine so erfreuliche Damenbeteiligung hoffen!

Sportlich gab es Highlights und Überraschungen am Fließband, weswegen wir hier nur ein paar Momente aufzählen können. Sicherlich sehr überraschend kam das frühe Aus der kompletten Equipe von Motor Wildau bereits in der Gruppenphase des 2er-Team-Wettbewerbs. Neben einigen Bezirksliga-Spielern hatten diese immerhin auch die Titelverteidiger vom letzten Jahr in ihren Reihen (nächstes Jahr wird's wieder besser, Dirk und Vinni!).

DIE Überraschung des Samstages waren ganz gewiss die Frases aus Buckow, welche sich kontinuierlich von Spiel zu Spiel steigern konnten und zum absoluten Favoritenschreck avancierten. Gestoppt wurden sie erst im Finale von ihren Vereinskollegen Klatt und Feldner. Letzterer hatte sich dieses Mal wohl fest vorgenommen, bereits am Samstag Finalluft zu schnuppern und hielt am Ende - genau wie Partner Klatt - verdient den dicksten Pott in den Händen.

Mit dem dritten Platz reihte sich dieses Jahr auch endlich Anton Korostashevskyy mit Partner Simon Stefanek in die Siegerreihen ein. Ständig einem Rückstand aufgrund seiner hohen Spielklasse (bis zu 6 vor!) hinterherjagend, musste er nicht selten in Satz 5 und räumte am Tagesende auch völlig zu Recht den Titel des diesjährigen Marathon-Manns am Samstag ab. Hut ab vor deiner Kondi, Anton!

Am Sonntag erreichte uns dann gleich morgens die erste freudige Nachricht bereits vor Öffnung der Halle. Tobi Hack konnte das Samstags-Resultat so einfach nicht stehen lassen und trat mit Denis Walter erneut an, um die Ehre seines Vereins - SV Motor Wildau - wieder herzustellen. Dies gelang ihnen auch eindrucksvoll. Partner Walter wusste bereits vom Vorjahr, wie man ein Doppelturnier gewinnt; zusammen setzten sich die beiden in vielen sehenswerten Spielen Runde um Runde durch. Größten Widerstand hatten sie hier sicherlich im Finale zu brechen. Dort trafen sie auf die stets hochmotivierte Kombination Hass/Berse, welche zu keiner Zeit den Eindruck vermittelte, sich mit Platz 2 begnügen zu wollen. Hier gab es bei 9:9 im letzten Satz nochmal einen großen Lacher, als Sportfreund Hass vor seinem Aufschlag noch ein kurzes "Angst!" ins Publikum warf und nach dem nächsten Ball ein "uiuiui TIMEOUT" nachlegte.

Im Einzelfinale standen sich dann der Titelverteidiger aus 2009 -Olaf Schläfke- und einer der absoluten Publikumslieblinge des Turniers -Angelo Berse- gegenüber. Hatte Berse am Vortag noch deutlich gegen Schläfke verloren, standen in diesem Finale die Weichen von Beginn an auf Sieg für den Vorgebenden (Berse gab einen Punkt vor). Wir hoffen sehr, dass Angelo Berse mit seiner attraktiven Spielweise auch im nächsten Jahr den Weg zu uns finden wird.

Für alle, die nicht mehr dazu kamen, unser Feedback-Formular auszufüllen, oder die im Nachhinein noch Wünsche, Kritik oder Anregungen loswerden wollen, haben wir ein E-Mail-Postfach eingerichtet und freuen uns, von euch zu hören. Einfach eine E-Mail an feedback@turnier.ttc-suedost.de senden.

Wir hoffen sehr, dass euch die Teilnahme am Turnier genauso viel Spaß bereitet hat wie uns die Organisation und wünschen euch einen schönen Sommer!

Euer

ORGA-TEAM
Thorsten, Ulf, Manu, Andrea und Felix
 


Südost zum Zweiten ...

Hallo liebe Südostler und Gäste,

nach dem großen Erfolg im letzten Jahr freuen wir uns, euch an dieser Stelle über die diesjährige Neuauflage unseres Einladungsturnieres informieren zu dürfen.

Vom 24.04. - 25.04. bieten wir euch auch in diesem Jahr wieder jede Menge TT-Action in verschiedenen Konkurrenzen sowie ein tolles Angebot an leckeren Speisen und Getränken zu günstigen Preisen an unserem Turnierimbiss. Und garniert wird das alles noch mit einem extragroßen Schuss toller Atmosphäre.

Durch unser moderates Vorgabesystem sind spannende Matches in allen Konkurrenzen vorprogrammiert, da dieses auch leistungsschwächeren Spielern eine realistische Siegchance einräumt.

Wir hoffen sehr, dass in diesem Jahr auch der einen oder anderen Teilnehmerin der Sprung aufs Podium gelingt und freuen uns deshalb insbesondere über zahlreiche Meldungen aus dem Damenbereich.

Die beliebte "Prostrunde" für die Gruppendritten und -vierten wird es ebenso wieder geben wie auch den Titel des/der "Marathon-Manns/Marathon-Frau" für die leidenschaftlichsten Daueraktivisten unter euch.

Bereits im Premierenjahr unseres Turnieres konnten wir neben vielen Südostlern auch nette Gäste aus Buckow und Charlottenburg sowie dem befreundeten Ausland Oranienburg, Wildau und Köpenick bei uns begrüßen. Natürlich erhoffen wir uns von allen Startern des letzten Jahres die erneute Meldung in diesem Jahr und ein wenig Mundpropagande in ihren jeweiligen Vereinen.

Diejenigen, die letztes Jahr aus unverständlichen Gründen nicht dabei waren, können sich jetzt schon mal anhand der Fotos vom letzten Jahr einen ersten bildlichen Eindruck zum Turnier verschaffen.

Wird es erneut einem Spieler aus den eigenen Reihen gelingen, sich den Titel des besten Soloaktivisten zu sichern? Können wir dieses Jahr eventuell eine gemischte Kombination im 2er-Mannschafts Cup zum Sieger krönen? Werden die Sieger von 2009 in der Lage sein, ihre Titel zu verteidigen? All diese Fragen werden wir gemeinsam Ende April beantworten können.

Falls ihr noch Fragen zu diesem Turnier-Highlight habt, oder eigene Vorschläge und Anregungen loswerden wollt, schreibt uns einfach eine eMail an info@turnier.ttc-suedost.de.

Also, wir hoffen sehr mit diesem Bericht euer Interesse geweckt und euch Lust auf unser Turnier gemacht zu haben und freuen uns über eure zahlreichen Meldungen an turnier@ttc-suedost.de.

Bis zum April, wir freuen uns auf euch!

Das ORGA-Team
 


Lasst die Spiele beginnen ...

Nachbetrachtung zum 1. Einladungsturnier des TTC-Südost

"Der Termin steht!" Mit diesen einfachen drei Worten fing für vier Tischtennis-Begeisterte Freunde vom TTC-Südost Anfang Mai alles an. Ausgesprochen hatte sie der Kapitän der 2. Herrenmannschaft vom TTC Südost, Thorsten Langner, in geselliger Runde bei einem gemütlichen Bier nach Trainingsschluss.

Mit am Tisch saßen damals Felix Mandrella und Manuel Beils, ebenfalls Spieler aus Südosts zweiter Garnitur, sowie Ulf Dittmer, seines Zeichens Kapitän der 1. Herrenmannschaft.

Nach vielen Jahren gemeinsamer Fahrten zu TT-Turnieren quer durch die Republik, hegten wir schon lange den Wunsch, ein eigenes Turnier auf die Beine zu stellen, um damit auch endlich selbst einmal in die Rolle des sportlichen Gastgebers schlüpfen zu können.

Aus unzähligen Gründen wurde aber Jahr für Jahr nur verschoben und verworfen. Thorsten war es in diesem Jahr nun zu verdanken, dass dieser Lethargie endlich ein Ende gesetzt werden konnte.

In aller Stille beantragte er den Termin und stellte uns - nach positivem Bescheid durch das Berliner Sport- und Bäderamt - nun vor vollendete Tatsachen. 20.06. - 21.06.09. So stand es nun schwarz auf weiß für uns fest, sollte die Zeit der "Revanche" werden.

Die Tage des Redens waren nun vorbei und Taten waren gefragt. Durch jahrzehntelange freundschaftliche Bande verbunden und genau um die Stärken und Schwächen des jeweils anderen wissend, wurden nun Aufgaben verteilt und Pläne geschmiedet. Die wohl schönste Aufgabe im Vorfeld des Turniers wurde dann auch gemeinschaftlich in Angriff genommen. Freunde einladen. Ob in den hohen Norden, den Westen Deutschlands, Berlins Speckgürtel oder auch hauptstadtintern, überall hin verschickten wir unsere Einladungen an Spieler befreundeter Vereine.

Stressig wurde es nur noch einmal kurz vorm Tag X. "Haben wir wirklich an alles gedacht? Was wird von uns erwartet? Was würden wir erwarten? Werden die Spieler unser Vorgabesystem akzeptieren?" Viele Fragen konnten wir zu diesem Zeitpunkt einfach noch nicht mit Gewissheit beantworten. Und so öffneten wir -selbst erwartungsvoll aber optimistisch- am Samstag Morgen die Pforten unserer Halle für alles was da kommen sollte.

Und es wurde ein Erfolg! Aus der Sicht der Ausrichter lief es einfach phantastisch glatt. Das Vorgabesystem wurde nahezu einvernehmlich als Bereicherung des Turniers aufgefasst. Die Stimmung in- und außerhalb der Halle war einfach super und auch der sorgfältig sortierte Turnier-Imbiss fand großen Zuspruch bei den Aktiven.

Darüber hinaus arbeitete auch das Orga-Team perfekt zusammen und meisterte erfolgreich den erhofften Spagat zwischen der reinen Organisation UND dem Kontakt zu den einzelnen Spielern.

Nach zwei anstrengenden, aber erfolgreichen Tagen, blicken wir zurück auf eine tolle Zeit und möchten uns bei allen freiwilligen Helfern bedanken, ohne die dieses Turnier nur sehr schwer zu stemmen gewesen wäre. Wir hoffen sehr, dass es jedem Teilnehmer genauso viel Spass gemacht hat wie uns und bitten euch, nächstes Jahr wieder zu kommen. Gerne auch mit "Freunden im Gepäck".

Denn eines ist sicher ...

Wir werden da sein!

Das Orga-Team